Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Ultraschalldiagnostik insbesondere der Bauch- bzw. Verdauungsorgane

Seit vielen Jahren bin ich ein von der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zertifizierter Untersucher der Stufe II (hochqualifizierte Diagnostik, Ausbilder-Status) in der Sektion Innere Medizin.

Eine hochqualitative Diagnostik erfordert aber auch eine entsprechende Geräteausstattung. Daher wurde Anfang 2018 in ein neues High-End-Ultraschallgerät eines der führenden Hersteller investiert (Aplio-Serie von Toshiba / jetzt Canon). Damit sind neben der Standarddiagnostik in höchster Auflösung auch alle modernen Untersuchungstechniken wie Kontrastmittel-Ultraschall, ultrasensitiver Farbdoppler (ADF) oder Elastometrie möglich.

 

© Aliaksei Smalenski / Fotolia

Mit Ultraschall lassen sich die Bauchorgane absolut schmerz- und nebenwirkungsfrei untersuchen

Dabei werden insbesondere die Leber einschließlich Ihrer Gefäße und die Gallenblase inklusive der Gallenwege untersucht. Darüber hinaus lassen sich die Bauchspeicheldrüse, die Milz und beide Nieren in hoher Detailauflösung darstellen. Immer werden auch die großen Blutgefäße (Hauptschlagader bzw. Aorta und untere Hohlvene) sowie die Lymphknoten des Bauchraumes mit untersucht. Veränderungen der Harnblase und Prostata bzw. der Gebärmutter können ebenfalls dargestellt werden. Zusätzlich können je nach Beschwerdebild auch benachbarte Körperteile wie der Pleuraraum / das Rippenfell oder z. B. ein Leistenbruch dargestellt werden.

Die Ultraschall-Untersuchung ist die Standard-Diagnostik bei allen Schilddrüsen-Erkrankungen 

Die Schilddrüse ist ein wichtiges hormonproduzierendes Organ am Hals, das mittels Ultraschall sehr gut und schmerzfrei untersucht werden kann. Sämtliche Erkrankungen der Schilddrüse wie Entzündungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis) und Knoten, Ursachen von Schilddrüsenunterfunktion oder -überfunktion (z. B. Morbus Basedow) können dargestellt werden.

Die Kontrastmittel-Sonographie ist in der Diagnostik von Lebertumoren im Vergleich zu CT und MRT mindestens gleichwertig bei besserer Verträglichkeit

Durch Injektion einer kleinen Menge eines speziellen Ultraschallkontrastmittels (SonoVue®) in eine Armvene kann die Durchblutung von Bauchorganen und speziell von Auffälligkeiten in der Leber mit dem Ultraschallgerät dargestellt werden. So ist in über 90 % der Untersuchungen eine sichere Unterscheidung von gutartigen gegenüber bösartigen Lebertumoren möglich, ohne eine aufwendige Nadelpunktion der Leber durchführen zu müssen.

Für die Kontrastmitteluntersuchung spricht vor allem, dass die Mehrzahl der zufällig entdeckten Lebertumore gutartig und nicht behandlungsbedürftig sind. Diese können mit der Kontrastmittel-Sonografie sicher identifiziert werden. Für Sie als Patient bedeutet das eine viel höhere Sicherheit der Diagnose.

Im Gegensatz zu den Kontrastmitteln im Röntgen/CT oder Kernspin (MRT) haben Ultraschallkontrastmittel wesentlich weniger Risiken (keine Nieren- oder Schilddrüsenschädigung, wesentlich weniger Allergien), auch die Injektion ist für die Patienten im Gegensatz zum CT nicht spürbar.